„Respekt und Dank“ – Woidke ehrt langjährige
Blutspenderinnen und -spender

11.10.2014Ministerpräsident Dietmar Woidke hat allen Brandenburger Blutspenderinnen und –spendern Respekt und Dank gezollt. „Diese Frauen und Männer geben uneigennützig und unentgeltlich ihr Blut für andere Menschen“, sagte Woidke heute bei der Ehrungsveranstaltung des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost in Potsdam. „Das Engagement ist für die Spenderinnen und Spender eine Selbstverständlichkeit. Genau das zeichnet ihr Handeln aus“, fügte Woidke bei der Zeremonie hinzu, bei der 144 langjährige Spender ausgezeichnet wurden. Er appellierte gleichzeitig an Menschen, die alle gesundheitlichen Voraussetzungen mitbringen, nicht länger zu zögern, sich als Blutspender zu melden.

Dies sei wichtiger denn je. Woidke: „Die Fortschritte in der Transfusionsmedizin sind enorm. Heute können Transplantationen und Operationen durchgeführt werden, die vor Jahren noch undenkbar erschienen. Das bedeutet aber auch, dass mehr Spenderblut benötigt wird.“ Gegenwärtig ließen sich rund drei Prozent der Bevölkerung regelmäßig anzapfen. Dazu gehörten die Geehrten. „Seit über 25 Jahren zeigen sie Solidarität und Verantwortung gegenüber Schwerkranken und Unfallopfern. Alle von ihnen haben es auf 100 oder mehr Spenden gebracht. Ohne sie wäre eine flächendeckende Versorgung mit Blutpräparaten nicht möglich“, unterstrich Woidke. Er dankte zugleich den vielen ehrenamtlichen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes, die tatkräftig anpacken und auch in ihrem Umfeld neue Spender werben.
Die 144 Blutspenderinnen und –spender wurden für ihr langjähriges Engagement mit einer Urkunde und dem DRK-Ehrenabzeichen in Gold mit Eichenkranz geehrt. Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost benötigt an jedem Werktag in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 2.250 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können.
Termine und Informationen zur Blutspende unter www.blutspende.de.