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„Musische Inspiration für Brandenburg“ – Ehrenpreis
des Ministerpräsidenten für Erika Stürmer-Alex

veröffentlicht am 12.07.2015
Ministerpräsident Dietmar Woidke hat heute im Rahmen der traditionellen Verleihung des Kunstpreises der „Märkischen Oderzeitung“ auf Schloss Neuhardenberg den von ihm gestifteten „Ehrenpreis für ein Lebenswerk“ an die Künstlerin Erika Stürmer-Alex überreicht. In seiner Laudatio würdigte Woidke das facettenreiche Werk und das kunstgesellschaftliche Engagement der Geehrten.

Woidke verwies auf die Vielseitigkeit der 77-Jährigen aus dem Oderbruch, die von Fotografie über Malerei und Grafiken bis zu Plastiken, Installationen und Kunst am Bau reiche. Die Vielfalt sei „ihr Programm und die Wandelbarkeit ihr Stilmittel“, so Woidke. Er betonte zugleich das „sehr menschenbezogene Kunstverständnis“ von Erika Stürmer-Alex. „Ihr Leitmotiv ist das Interesse am Leben und am Menschen. Ihr Schaffen ist getragen von Neugier und Offenheit. Sie saugt die Welt in sich auf und spielt ihre Empfindungen und Wahrnehmungen nach außen. Ihre Kunst ist Teil eines Dialogs mit ihren Mitmenschen.“

Erika Stümer-Alex sei Kunst-Mittlerin und Kunst-Vermittlerin, sagte Woidke auch mit Blick auf das kunstpädagogische Wirken der Brandenburgerin. Ihr Lebens- und Arbeitsort – der Kunsthof in Lietzen – sei seit vielen Jahren Begegnungsstätte vor allem für Frauen. Mit der Gründung des Vereins Endmoräne sei er zugleich Heimat für viele Menschen geworden, die Kunst als Form des Dialogs begreifen.

Woidke wörtlich: „So entstanden enge Bindungen beispielsweise nach England, Brasilien und Ghana – aber auch nach Polen. Denn allein wegen seiner geografischen Lage ist der Kunsthof ein passendes Scharnier zur polnischen Kunstszene. Mitten im dünnbesiedelten Oderbruch ist so ein musisch-interkultureller Begegnungsort entstanden. Genau dieses Geben und Nehmen macht das künstlerische Schaffen von Erika Stürmer-Alex so reich und einzigartig. Sie ist eine musische Inspiration für das Leben in Brandenburg.“