Neues Umfeld für die Landmarke Lausitzer Seenland
Strukturwandel Lausitz
veröffentlicht am 15.01.2026
Klettern und Balancieren oder auf einer Treppe zur Seewarte am Sornoer Kanal hinabsteigen: Das Areal rund um die Landmarke Lausitzer Seenland bei Senftenberg, auch bekannt als „Rostiger Nagel“, wird in diesem Frühjahr neugestaltet. Dafür hat die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, heute einen Zuwendungsbescheid über 1,23 Millionen Euro aus Lausitzer Strukturstärkungsmitteln überreicht.
Schneider: „Der ‚Rostige Nagel‘ ist ein Wahrzeichen des Landschaftswandels in der Lausitz. Die Landmarke steht für die Entwicklung der Lausitz vom Bergbaurevier zur Zukunftsregion. Entsprechend unserer Prioritäten im Lausitzprogramm 2038 schaffen wir neben neuen Arbeitsplätzen auch wertvolle Erholungsangebote, um mit diesem attraktiven Gesamtpaket für Zuzug und Rückkehr zu werben.“
Das Projekt ist Teil des Großvorhabens zur Entwicklung von Flächen rund um die Gewässer im Lausitzer Seenland. Insgesamt werden mehr als 26 Millionen aufgebracht. Das Gesamtprojekt wird vom Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (ZV LSB) umgesetzt. Die Landmarke Lausitzer Seenland ist ein knapp 30 Meter hoher Aussichtsturm an der Mündung des Sornoer Kanals in den Sedlitzer See. Die markante Architektur aus rostrotem Stahl sorgte für den Spitznamen „Rostiger Nagel“. Rundherum werden bis zum Frühjahr etwa 40 Parkplätze für Autos sowie zwei Stellplätze und eine Wendeschleife für Busse angelegt. Zudem werden die Freiflächen neugestaltet – mit Fahrradstellplätzen, Sitzgelegenheiten, Informationstafeln und Spielangeboten. Dazu gehören Anlagen zum Rutschen, Klettern oder Balancieren. Auch eine Treppe zum Sornoer Kanal wird gebaut. Zudem soll ein Bootsanleger der LMBV mit fünf kleinen Stegen zusätzlich erschlossen werden.

