Staatskanzlei

37,3 Millionen Euro für CO2-neutrale Fernwärmeversorgung von Senftenberg

Strukturentwicklung Lausitz

veröffentlicht am 25.03.2026

Die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, übergibt am Freitag (27. März) einen Zuwendungsbescheid über knapp 37,3 Millionen Euro an die Stadtwerke Senftenberg. Mit den Strukturstärkungsmitteln werden Anlagen errichtet, die eine CO2-neutrale Fernwärmeversorgung Senftenbergs ermöglichen sollen. Das Gesamtprojekt zur Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung erfordert Investitionen von mehr als 43 Millionen Euro.

Geplant sind der Bau von Wärmeüberträgerstationen, Wärmespeicheranlagen und einer zehn Kilometer langen Fernwärmetrasse aus der thermischen Abfallverwertung des Kraftwerks „Sonne" in Großräschen. Mit der Umstellung von der bisher überwiegend erdgasbasierten Wärmeerzeugung soll der CO2-Ausstoß um etwa 15.000 Tonnen pro Jahr reduziert werden.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich zur Berichtserstattung eingeladen:

Termin:

Freitag, 27. März 2026

Uhrzeit:

14:30 Uhr

Ort:

Stadthafen 1, 01968 Senftenberg

Zur Übergabe des Zuwendungsbescheides nehmen unter anderen der Geschäftsführer der Stadtwerke Senftenberg, Ronny Kleinert, der Geschäftsführer des Unternehmen Energy from Waste in Großräschen, Rüdiger Bösing, Oberspreewald-Lausitz-Landrat Siegurd Heinze, Bürgermeister Andreas Pfeiffer und der Lausitz-Beauftragte des Ministerpräsidenten, Dr. Klaus Freytag, teil.

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